Aventin Blog: Markt
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Mittwoch, 17. Januar 2018

Sokrates und die Genügsamkeit Anekdote aus der Antike

Sokrates und die Genügsamkeit Anekdote aus der Antike:


Anekdote aus der Antike - Sokrates und die Genügsamkeit - Mit der Mehrzahl der Philosophen seiner Zeit teilte Sokrates die Meinung, es gehöre sich für einen Weisen, genügsam zu leben und keine Schuhe zu tragen. Trotzdem zog es Sokrates immer wieder zum Markt (Agora), wo er die Fülle der Waren betrachtete.



Mittwoch, 23. Dezember 2015

Ein Weihnachtslicht für Alle ⋅ Münchner Frauenturmbeleuchtung


Wer sich vor über fünfzig Jahren während der Adventszeit der Stadt München näherte, konnte etwas entdecken, was es vorher noch nicht gegeben hatte: Hoch über den Dächern der Altstadt erstrahlten die Fenster der beiden Frauentürme in heimeligem Licht und verliehen der nächtlichen Stadtsilhouette einen beinahe biedermeierlichen Reiz.

Nur wenige Eingeweihte mussten, dass die Idee und Durchführung dieser Festbeleuchtung allein der Initiative eines einzelnen Münchner Bürgers zu verdanken war.

Man ist es ja gewohnt, dass Künstler immer ihre eigenwilligen Vorstellungen verwirklichen wollen. Als aber der Schwabinger Holzbildhauer Albin Schuster die dafür zuständigen Stellen für seinen Frauenturmplan gewinnen wollte, hielt man diesen für absolut absurd und undurchführbar. Nicht von ungefähr bedurfte es deshalb einer unerschütterlichen Überzeugungskraft, bis die kirchlichen und behördlichen Bedenken zerstreut und der Initiator mit Hilfe eines sachkundigen Freundes endlich ans Werk gehen konnte. Es ist nicht zuviel gesagt, dass dieses Unternehmen, von dem nur ein kleiner Kreis erfuhr, einer Pioniertat gleichkam. Denn vor allem der Aufstieg im liftlosen nördlichen Turm brachte nicht geahnte technische Probleme mit sich. Doch dies war für die beiden damals 70jährigen Männer, die mit jugendlichem Elan und ganz erfüllt von ihrem Vorhaben ans Werk gingen, kein Grund, zu resignieren. 

Ab dem Jahr 1974 gelang es somit den beiden, die Frauenturmfenster bereits zur Vorweihnachtszeit als ein Zeichen der adventlichen Hoffnung und der frohen Botschaft zum Leuchten zu bringen und sich, aber auch allen, die in diesen Wochen durch die nächtlichen Straßen und über den Kripperlmarkt gingen, eine besondere Weihnachtsstimmung zu vermitteln.





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