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Montag, 12. November 2018

Leben, Aufregung und Unruhe

Leben, Aufregung und Unruhe:

Leben, Aufregung und Unruhe – Was ist das Leben und Ziel – Sei wie ein Flusslauf, das Wasser, welches fließt, ohne Formen anzunehmen.


Montag, 7. Mai 2018

Der Mörder Fabel von Aesop

Der Mörder Fabel von Aesop:


Jemand, der einen Menschen absichtlich getötet hatte, wurde von dessen Angehörigen verfolgt um ihn dingfest zu machen. Als der Flüchtende sodann an den Fluss Nil gelangte, kam ihm ein Wolf entgegen. Da bekam er großen Schrecken, kletterte auf einen Baum am Ufer des Flusses und versteckte sich dort.



Sonntag, 8. November 2015

Der mit Salz beladene Esel • Fabel von Aesop

Ein mit Salz schwer beladener Esel musste durch einen Fluss, fiel hin und blieb einige Augenblicke behaglich in der kühlen Flut liegen. Beim Aufstehen fühlte er sich um einen großen Teil seiner Last erleichtert, weil das Salz sich im Wasser teilweise aufgelöst hatte. 

Langohr merkte sich diesen Vorteil und wandte ihn auch gleich am folgenden Tage wieder an, als er mit Schwämmen beladen durch eben diesen Fluss ging. Diesmal fiel er absichtlich nieder, sah sich aber arg getäuscht. Die Schwämme hatten nämlich Wasser angezogen und waren somit bedeutend schwerer als vorher. Die Last war nun so groß, dass er daran beinahe zugrunde ging. 

Lehre: Was in einem Falle recht, im anderen gar schlecht!






Donnerstag, 23. Juli 2015

Vom Fluss lernen, dass es keine Zeit gibt • Hermann Hesse

Freundlich lebte Siddhartha neben Vasudeva, und zuweilen tauschten sie Worte. Vasudeva war kein Freund der Worte, selten gelang es Siddhartha, ihn zum Sprechen zu bewegen. "Hast du" so fragte er ihn einst, "hast auch du vom Flusse jenes Geheime gelernt: dass es keine Zeit gibt?" Vasudevas Gesicht überzog sich mit hellem Lächeln. "Ja, Siddhartha", sprach er. "Es ist doch dieses, was du meinst: dass der Fluss überall zugleich ist, am Ursprung und an der Mündung, am Wasserfall, an der Fähre, an der Stromschnelle, im Meer, im Gebirge, überall, zugleich, und dass es für ihn nur Gegenwart gibt, nicht den Schatten Zukunft?" "Dies ist es", sagte Siddhartha. "Und als ich es gelernt hatte, das sah ich mein Leben an, und es war auch ein Fluss, und es war der Knabe Siddhartha vom Manne Siddhartha und vom Greis Siddhartha nur durch Schatten getrennt, nicht durch Wirkliches. Es waren auch Siddharthas frühere Geburten keine Vergangenheit, und sein Tod und seine Rückkehr zu Brahma keine Zukunft. Nichts war, nichts wird sein; alles ist, alles hat Wesen und Gegenwart."





Mittwoch, 20. Mai 2015

Der Samurai und die Flöte • Teil 1 von 2 • Sage aus Japan

Vor vielen Jahren reiste ein junger Samurai im Auftrag seines Gebieters mit einem Brief nach der Stadt Shimizu. Er schritt rüstig voraus und ließ sich nirgendwo aufhalten. Er war bereits einige Tage unterwegs, und da er ein guter Wanderer war, kam er rasch seinem Ziel näher. Er war nur noch wenige Stunden von der Stadt entfernt, als er an eine liebliche Wasserlandschaft am Mogami-Fluß kam. Der Strom hat an dieser Stelle Seitenarme, die sich zu Seen und Mooren ausweiten. Der junge Mann beschloss, hier ein wenig zu rasten. Er zog seinen Imbiss hervor, und als er sich gesättigt hatte, holte er seine Flöte aus dem Gürtel und ergötzte sich für eine Weile mit zarten Melodien. Er glaubte sich ganz allein, nur mit den Wasservögeln als Gesellschaftern. Einige alte Weidenbäume standen in der Nähe und ließen ihre biegsamen langen Zweige wie hellgrüne Schleier auf das Wasser hängen.

Bald hatte der Samurai sich ausgeruht, er steckte seine Flöte weg und wollte aufstehen, um weiter zu gehen. Und wie er hochblickte, stand dicht vor ihm ein schönes Mädchen. Ganz leise musste es gekommen sein, es lächelte zart und sprach: "Lieber Herr, spielt doch noch ein wenig weiter, es ist gar zu schön!" Der Mann war erschrocken, er konnte sich nicht erklären, was ein junges Mädchen so allein in dieser Wildnis zu tun hatte. "Ja, woher kommst du denn? Was machst du in dieser Einsamkeit?" "Ich wohne hier ganz in der Nähe. Ich erging mich in meinem Garten, und dabei habe ich Euer liebliches Musizieren gehört. Ich bitte Euch, spielt doch noch ein wenig für mich!" Der junge Mann betrachtete die Erscheinung jetzt genauer. Es war ein schlankes, zartes Mädchen mit feiner, weißer Haut und langen fließenden Haaren. Aber es fiel ihm auf, dass es fast rote Augen hatte. Und dann erschrak er gewaltig: Das Mädchen stand nicht auf dem Ufer, es stand auf dem Wasser! Es konnte kein Menschenkind sein! Er wich zurück und wollte so schnell wie möglich den unheimlich gewordenen Ort verlassen. Das Mädchen aber bat ihn weiter: "Spielt doch bitte noch einmal für mich, selten habe ich solch zarte Melodien gehört." Der Ritter wehrte sich und sprach: "Ich reise im Auftrag meines Herrn, und ich habe schon viel zu lange hier gerastet, nun muss ich mich beeilen. Ich kann jetzt nicht mehr für dich spielen." Das Wesen fasste ihn sanft am Ärmel und antwortete: "So geht denn, Herr, aber wollt Ihr mir versprechen, auf Eurer Rückreise wieder hier vorbeizukommen und mich noch einmal mit Eurer Flöte zu erfreuen?" Der junge Mann versprach hastig, um was er gebeten wurde, er hätte jedes Ding versprochen, nur um von hier wegkommen zu können. "So warte ich denn auf Euch, und Herr Ritter, enttäuscht mich nicht!"

Mit diesen Worten drehte sich das Mädchen um, und bald war es lautlos zwischen den Schleiern der Weidenbäume verschwunden. Der Samurai atmete auf und verließ eilig das einsame Ufer. Er schritt kräftig weiter und hatte bald die Stadt Shimizu erreicht. Er erledigte seinen Auftrag, und bereits am nächsten Morgen konnte er den Heimweg antreten. Und er wollte das Versprechen, das er dem fremden Mädchen gegeben hatte, nicht halten. Aus diesem Grund wählte er für die Heimreise einen anderen Weg, einen, der die Seenlandschaft umgehen sollte. Mit mehreren Reisenden mietete er deshalb ein Boot, um den Mogami-Fluß eine Strecke hinab zufahren, und erst dann, wenn er die unheimliche Gegend hinter sich gebracht hatte, zu Fuß weiterzugehen. Er hielt das Mädchen für einen Wassergeist, wie er in den Sümpfen und Seen haust, und der sich sicherlich nicht aus seinem eigenen Gebiet heraus bis in den Fluss wagen würde. Und er war nicht allein, er hatte ein ganzes Boot voll Reisegefährten. Der Geist würde sich nicht zeigen wollen.

Fortsetzung folgt ......      Teil-2-von-2







Mittwoch, 8. April 2015

Knobel • Bauer - Ziege - Wolf - Kohlkopf • Rätsel


Wie bringt ein Bauer eine Ziege, einen Wolf und einen Kohlkopf über den Fluss, wenn er aber nur einen von den dreien auf die Fähre laden darf? Dabei muss er darauf achten, dass die Ziege nicht den Kohlkopf und der Wolf nicht die Ziege frisst! Wen fährt er also der Reihe nach hinüber?



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Montag, 24. Oktober 2011

Der Skorpion und der Frosch | Charakter | Fabel von Brecht

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Ein Skorpion will einen Fluss überqueren, kann aber nicht schwimmen. Da kommt ein Frosch vorbei. Der Skorpion fragt den Frosch, ob er ihn nicht ans andere Ufer bringen könne. Der Frosch sagt: „Nein, das tu ich nicht, denn dann wirst Du mich in der Mitte des Flusses stechen und wir ertrinken beide“. „Aber das ist doch nicht vernünftig“, antwortet der Skorpion, „dann würden wir doch beide sterben. Sei versichert, ich steche dich nicht“. Der Frosch lässt sich überreden, der Skorpion klettert auf seinen Rücken und beide schwimmen los. In der Mitte des Flusses sticht der Skorpion den Frosch in den Rücken. „Was hast du getan! Wieso hast du mich gestochen? Das ist doch nicht vernünftig, jetzt ertrinken wir beide!“ Der Skorpion antwortet ihm: “Ja, was soll ich machen? Das ist nun mal mein Charakter und meine Natur!“ 








Freitag, 14. Oktober 2011

Der Holzfäller und Merkur | Redlichkeit | Fabel aus alter Zeit


aventin.blogspot.com

Einem Holzfäller fiel die Axt in einen Fluss. Als die Strömung die Axt fort trug, setzte er sich an das Ufer und jammerte, bis Merkur Mitleid bekam und zu ihm hinging. Nachdem der Gott den Grund seines Weinens erfahren hatte, tauchte er zum ersten Mal in den Fluss, brachte ihm eine goldene Axt und fragte ihn, ob es seine Axt sei. Der Holzfäller aber verneinte es. Beim zweiten Mal holte er eine silberne Axt nach oben und fragte ihn wieder, ob er diese verloren habe. Der Holzfäller verneinte abermals. Merkur holte sodann beim dritten Mal seine eigene Axt. Als der Holzfäller sie erkannt hatte, schenkte Merkur ihm alle drei als Anerkennung für seine Redlichkeit. Der Mann nahm die Äxte an sich und als er zu seinen Freunden kam, erzählte er ihnen, was geschehen war.

Aber einer von ihnen wurde neidisch und hatte den Wunsch, das Gleiche zu bekommen. Deshalb nahm er seine Axt und ging zu demselben Fluss. Beim Holzfällen ließ er die Axt absichtlich in die Strömung fallen, setzte sich hin und weinte. Als Merkur erschien und ihn fragte, was ihm geschehen sei, erwähnte er den Verlust seiner Axt. Als Merkur ihm eine goldene Axt brachte und fragte, ob er diese verloren habe, sagte er unter dem Eindruck des zu erwartenden Gewinns, dieses sei seine Axt. Aber der Gott tat ihm nicht den Gefallen, sondern gab ihm nicht einmal seine eigene Axt zurück.

Lehre:
Übe Redlichkeit und die Götter werden Dich belohnen.