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Mittwoch, 16. September 2020

Entwicklung der Menschheit

 Entwicklung der Menschheit - Erich Kästner - Gedicht



Mittwoch, 15. Juli 2020

Da ist nur eins

Mittwoch, 20. Februar 2019

Mittwoch, 12. September 2018

Einsamkeit

Einsamkeit:

Was ist wahre Einsamkeit? Sind wir einsam, wenn das Leben rings von Stille ist umgeben? Wenn die rege Phantasie uns in schaffender Magie neu beseelt mit süßem Streben? Bilder der Vergangenheit? – I s t das wahre Einsamkeit? -


Mittwoch, 18. Juli 2018

Der Jaguar - Gedicht von Rainer Maria Rilke

Der Jaguar:

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so mild geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt.


Donnerstag, 12. Juli 2018

Ein Meister ländlicher Schule

Ein Meister ländlicher Schule:

Ein Meister einer ländlichen Schule Erhob sich einst von seinem Stuhle, Und hatte fest sich vorgenommen In bessere Gesellschaft zu kommen; Deswegen er, im nahen Bad, In den sogenannten Salon eintrat.


Mittwoch, 20. Juni 2018

Mittwoch, 23. Mai 2018

Die arme Frau Gedicht von Kurt Tucholsky

Die arme Frau - Gedicht von Kurt Tucholsky:


Mein Mann? Mein dicker Mann, der Dichter? Du lieber Gott, da seid mir bitte still! Ein Don Juan? Ein braver, schlichter Bourgeois - wie Gott ihn haben will. Da steht in seinen schmalen Büchern, wieviele Frauen er geküsst; von seidenen Haaren, seidenen Tüchern, Begehren, Kitzel, Brunst, Gelüst...


Dienstag, 24. November 2015

Erlkönig • Ballade • Johann Wolfgang von Goethe


Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron' und Schweif?
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

"Du liebes Kind, komm geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel' ich mit dir;
Manch' bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand."

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind!
In dürren Blättern säuselt der Wind.

"Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn,
Und wiegen und tanzen und singen dich ein."

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düsteren Ort?
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh' es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau.

"Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt."
Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan"

Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Müh und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.