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Freitag, 13. März 2020

Typen des Gefühlslebens

Typen des Gefühlslebens


Alltagspsychologie



Freitag, 8. Juni 2018

Generation ohne Abschied - Novelle von Wolfgang Borchert

Generation ohne Abschied - Novelle von Wolfgang Borchert:

Wir sind die Generation ohne Bindung und ohne Tiefe. Unsere Tiefe ist Abgrund. Wir sind die Generation ohne Glück, ohne Heimat und ohne Abschied.


Freitag, 23. März 2018

Freitag, 23. Februar 2018

Mann über Bord Geschichte von Günter Kunert

Mann über Bord Geschichte von Günter Kunert:


Geschichte von Günter Kunert - Mann über Bord - Der Wind wehte nicht so stark. Aber bei einem Schlingern des Schiffes verlor ein Matrose, angetrunken und leichtfertig tänzelnd, das Gleichgewicht und stürzte von Deck. Der Mann am Ruder sah den Sturz und gab sofort Alarm.



Freitag, 18. März 2016

Farbenphänomene | Orange | Johann Wolfgang Goethe

Da sich keine Farbe als stillstehend betrachten lässt, so kann man das Gelbe sehr leicht durch Verdichtung und Verdunklung ins Rötliche steigern und erheben. Die Farbe wächst an Energie und erscheint im Orange (Rotgelben) mächtiger und herrlicher. 

Alles was wir vom Gelben gesagt haben, gilt auch hier, nur im höheren Grade. Das Orange gibt eigentlich dem Auge das Gefühl von Wärme und Wonne, indem es die Farbe der höheren Glut sowie den milderen Abglanz der untergehenden Sonne repräsentiert. Deswegen ist sie auch bei Umgebungen angenehm und als Kleidung in mehr oder minderem Grade erfreulich oder herrlich. Ein kleiner Blick ins Rote gibt dem Gelben gleich ein anderes Aussehen; und wenn Engländer und Deutsche sich noch an blassgelben hellen Lederfarben genügen lassen, so liebt der Franzose, wie Pater Castel schon bemerkt, das ins Rot gesteigerte Gelb, wie ihn überhaupt an Farben alles erfreut, was sich auf der aktiven Seite befindet.





Freitag, 26. Februar 2016

Psychologie Alltag | Beispiel 10€ Schein | Menschen verlieren nie ihren Wert

In einer Klasse hält ein Lehrer einen 10€ Schein in die Luft und fragt : "Wer will ihn haben?" Natürlich heben alle Schüler die Hand. Dann zerknittert der Lehrer den Schein und fragt: "Wollt ihr den immer noch?" Wieder heben alle die Hände. Der Lehrer wirft den zerknüllten Schein auf den Boden, trampelt darauf und fragt weiter: "Wollt ihr ihn denn jetzt immer noch?" Und wieder heben alle Schüler die Hände. Dann sagt der Lehrer: "Ihr habt heute eine wichtige Lektion gelernt! Egal was ich mit diesem 10€ Schein mache, ihr wollt ihn trotzdem immer haben, weil sein Wert sich nicht verändert. Er ist immer 10 Euro wert. 
In Eurem Leben werdet ihr mehrmals verzweifelt sein und von manchen Menschen weg gestoßen, verarscht oder sogar gehasst werden und ihr werdet das Gefühl haben, Nichts mehr wert zu sein. Doch seid Euch immer eines bewusst - egal welche Qualen ihr erleben müsst, wie viele Menschen Euch auch wegstoßen mögen... - für Menschen, die Euch lieben, werdet ihr nie weniger wert sein! Auch wenn ihr arm seid, keinen Reichtum besitzt oder nichts mehr habt, verliert ihr nie Euren Wert."





Freitag, 29. Januar 2016

Farbenphänomene | Rot | Johann Wolfgang Goethe

Man entferne bei dieser Benennung alles, was im Roten einen Eindruck von Gelb oder Blau machen könnte. Man denke sich ein ganz reines Rot, einen vollkommenen, auf einer weißen Porzellanschale aufgetrockneten Karmin. Wir haben diese Farbe ihrer hohen Würde wegen manchmal Purpur genannt, ob wir gleichwohl wissen, dass der Purpur der Alten sich mehr nach der blauen Seite hinzog. 

Wer die prismatische Entstehung des Purpurs kennt, der wird nicht paradox finden, wenn wir behaupten, dass dieser Farbe teils actu, teils potentia alle anderen Farben enthalte. Wenn wir beim Gelben und Blauen eine strebende Steigerung ins Rote gesehen und dabei unsere Gefühle bemerkt haben, so lässt sich denken, dass nun in der Vereinigung der gesteigerten Pole eine eigentliche Beruhigung, die wir eine ideale Befriedigung nennen möchten, stattfinden könne. Und so entsteht bei physischen  Phänomenen diese höchste aller Farbenerscheinungen aus dem Zusammentreten zweier entgegengesetzten Enden, die sich zu einer Vereinigung nach und nach selbst vorbereitet haben.