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Samstag, 9. Juni 2018

Vom Wolf und dem Kranich - Fabel über Dank und Undank von Aesop

Vom Wolf und dem Kranich - Fabel über Dank und Undank von Aesop:

Ein Wolf riss einstmals ein Schaf und da er sehr großen Hunger hatte und zu gierig fraß, blieb ihm ein Knochen im Hals stecken.


Montag, 25. Januar 2016

Der Landmann und der Storch ⋅ mitgegangen - mitgehangen ⋅ Fabel von Aesop


Ein Landmann stellte den Kranichen Netze und fing unter einer Menge derselben auch einen Storch. Dieser stellte sich lahm, bat um seine Freiheit, berief sich auf seinen guten Ruf, auf sein Verdienst in Vertilgung schädlicher Tiere und wie er ja schon dem Äußern nach den Kranichen nicht ähnlich sei. 


"Ist recht", sagte der Landmann, "allein ich behandle dich nach deiner schlechten Gesellschaft!"

Lehre:
Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen!








Montag, 19. Oktober 2015

Vom Wolf und dem Kranich • Dank & Undank • Fabel von Aesop


Ein Wolf riss einstmals ein Schaf und da er sehr großen Hunger hatte und zu gierig fraß, blieb ihm ein Knochen im Hals stecken. Deswegen hatte er Angst und auch großes Leid zu spüren. So erbot er sich, demjenigen großen Lohn und ein üppiges Geschenk zu geben, der ihm helfen würde, ihn von diesem Knochen zu befreien. Sodann kam ein Kranich des Weges und bot ihm seine Hilfe an. Der Wolf sagte zu und der Kranich stieß mit seinem langen Schnabel und Hals dem Wolf in den Rachen und zog den quer liegenden Knochen heraus. Als er aber den verheißenen Lohn forderte, sprach der Wolf: "Du willst noch Lohn haben? Danke Gott, dass ich dir nicht den Hals abgebissen habe! Nicht ich sondern Du solltest mir etwas schenken, weil ich Dich nicht gefressen habe."

Lehre: Wer anderen Leuten in der Welt will Gutes tun, muss unter Umständen auch damit rechnen, Undank zu ernten.