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Dienstag, 25. September 2018

Gibt es Gott?

Gibt es Gott?:

Eines Tages kam ein Mann zu Buddha und fragte ihn: Gibt es Gott? Er antwortete: Nein, auf keinen Fall! Kurze Zeit später kam ein anderer u. fragte wieder:


Mittwoch, 25. April 2018

Eigenschaft des Verzeihens Zitat von Mahatma Gandhi

Eigenschaft des Verzeihens Zitat von Mahatma Gandhi:


Zitat von Mahatma Gandhi - Wer die Eigenschaft des Verzeihens besitzt - In der indischen Kultur und den großen Religionen Hinduismus, Buddhismus und Jainismus gibt es die Tradition der Gewaltfreiheit (Ahimsa). Dazu gehören Toleranz gegenüber anderen Religionen und eine möglichst vegetarische Ernährung.



Samstag, 5. März 2016

Gott ist eine allgemeine Erfahrung | Von Liebe und Hoffnung | C.G. Jung


'Gott ist eine allgemeine Erfahrung, die nur von einem blöden Rationalismus und einer entsprechenden Theologie verdunkelt wird.' (C.G. Jung)

Christliche Religion ist offensichtlich kein großes Thema mehr und Kirchen und Beichtstühle bleiben deshalb immer öfter leer und die Institutionen finden immer weniger Zulauf. Und das, obwohl die seelischen Nöte der Menschen in unserer Zeit immer größer werden. Liegt es vielleicht am fehlendem Inhalt oder an der Langeweile, die diese Einrichtungen und ihre Theologen verbreiten? Heutzutage wird das große Thema der christlichen Religionen, die Liebe, in noch so banalen Schlagertexten wesentlich lebensnäher behandelt als in vielen Sonntagspredigten. Und weil es so ist und die christliche Theologie oft wirklich nicht mehr zu sagen hat als über Seele, Sünde und Erlösung nur noch dogmatisch zu stottern, entschwindet den noch Gläubigen jegliche Begeisterung und niemand fühlt sich mehr von der Lehre innerlich berührt. Eine Religion, die sich einer Befreiung widersetzt und gewisse Themen zwanghaft tabuisiert, hat ihre Zukunft bereits hinter sich. Die ursprüngliche Botschaft, Liebe ist Leben, indem auch Liebe gelebt wird, für sich, die anderen und die Natur, scheint vergessen worden zu sein. 

Jeder Mensch habe Vertrauen auf die Liebe und die Hoffnung, seinen eigenen Weg im Leben zu gehen. Der Kosmos tut sein Übriges und die Sonne scheint über Gerechte und Ungerechte, Gläubige und Ungläubige, Wissende und Unwissende.  




Freitag, 19. Juni 2015

Grausamkeiten früher und heute • Novelle von Hermann Hesse

Hermann Hesse
Die Grausamkeiten im Mittelalter sind in Wirklichkeit keine. Ein Mensch des Mittelalters würde den ganzen Stil unseres heutigen Lebens noch ganz anders als grausam, entsetzlich und barbarisch verabscheuen! Jede Zeit, jede Kultur, jede Sitte und Tradition hat ihren Stil, hat ihre ihr zukommenden Zartheiten und Härten, Schönheiten und Grausamkeiten, hält gewisse Leiden für selbstverständlich, nimmt gewisse Übel geduldig hin. Zum wirklichen Leiden, zur Hölle wird das menschliche Leben nur da, wo zwei Zeiten, zwei Kulturen und Religionen einander überschneiden. Ein Mensch der Antike, der im Mittelalter hätte leben müssen, wäre daran jämmerlich erstickt, ebenso wie ein Wilder inmitten unsrer Zivilisation ersticken müsste. Es gibt nun Zeiten, wo eine ganze Generation so zwischen zwei Zeiten, zwischen zwei Lebensstile hineingerät, dass ihr jede Selbstverständlichkeit, jede Sitte, jede Geborgenheit und Unschuld verlorengeht. Natürlich spürt das nicht jeder gleich stark. Eine Natur wie Nietzsche hat das Elend seiner Zeit um mehr als eine Generation voraus erleiden müssen - was er einsam und unverstanden auszukosten hatte, das erleiden heute Tausende. (Hermann Hesse)





Freitag, 1. Mai 2015

Denken ist kein Verharren, sondern Bewegung • Hermann Hesse

Selbsttäuschung ist ein Wort, Sie können statt dessen Mythus, Religion, Ahnung, Weltanschauung sagen. Was ist denn wirklich? Sie, ich, das Haus, das Dorf? Warum? Diese Rätsel sind unlösbar, selbstverständlich, aber sind sie denn so wichtig? Wir fühlen uns selbst, wir stoßen mit dem Körper an andere Körper und mit dem Verstand an Rätsel. Es gilt nicht, die Wand wegzuschaffen, sondern die Tür zu finden. Der Zweifel an der Realität der Dinge ist ein Zustand; man kann in ihm verharren, aber man tut es nicht, wenn man denkt. Denn Denken ist kein Verharren, sondern Bewegung!







Sonntag, 8. Februar 2015

Von der Wahrheit, der Religion und der Politik | Zitat von Mahatma Gandhi

aventin.blogspot.com

Meine Ehrfurcht vor der Wahrheit 
hat mich in die Politik geführt; 
und ich kann ohne Zögern
und doch in aller Demut sagen, 
dass ein Mensch, der behauptet, 
Religion habe nichts mit Politik zu tun, 
nicht weiß, was Religion bedeutet. 

(Mahatma Gandhi)






Samstag, 8. Juni 2013

Monat Mai Liebe | solve et coagula | Herbert Fritsche


Niemand kann den Mai erleben, ohne die Frage nach dem Sinn der Liebe zu stellen - es sei denn, dass er als ein Genie des Herzens weder dieser Frage noch ihrer Lösung bedürftig ist. Hat uns der Darwinismus verkündet, die gesamte Welt der Organismen, Farn und Falter, Blume und Nachtigall, Obstbaum und Mensch sei zustande gekommen durch ein Zufallsgemisch toter Stoffe, das bei geeigneten Gestirnstemperaturen von selber zu leben begann und sogleich sich zu hassen, zu zerstückeln und zu vernichten anhob, dass bei diesem irrsinnigen Kampf aller gegen alle aber dieses und jenes Stückchen Leben rein zufällig besser ausgestattet war als das andere, so dass Zufalls-Auslesen im allgemeinen Daseinskampf zustande kamen mit dem Resultat eines Emporstiegs der Organismen vom Schleimklümpchen im Tümpel bis zur Amsel, zum Reh und zum Menschen, hat eben dieser Darwinismus uns also die Welt zur Mördergrube und das Werden der Geschöpfe zu einer Erfolgskrönung von Gangstern gemacht, so lehrt uns der Mai, dass die Liebe eine überwältigende Macht im Leben ist. Kosmogonisch ist der eros, weltenschaffend. Und dennoch findet sich auch viel Leidbringendes, Unvollkommenes und Unglückseliges in den Welten. 

Das Erlebnis Mai ist das Erlebnis der Liebe. Das wirre und wunderliche Massenkonzert der Laubfrösche in den Hecken am Teich, die Gaukelflüge der Feldermäuse, das brummende Umherschwärmen der Maikäfer, die Lieder der Vögel und die Katarakte des Weißdorn-Blüten-schaums: alles weiß nur von Liebe zu plaudern, zu singen, zu tanzen, zu schweben oder zu duften. Lauschen wir weiter nach innen, so werden uns die Stimmen der alten Weisen vernehmlich, der wortgewaltigen heiligen Schriften, der Stifter der Hochreligionen. Gott oder Kosmos ist die Liebe, das ist die Botschaft eines jeden unter ihnen. Wenn Gott die Liebe ist, so braucht diese Liebe, um sich als Liebe leben zu können, ein Du. Liebe will sich in sich selbst als Liebe ergreifen und bestätigt sehen, aber das vermag sie nur, wenn ein gegenüber vorhanden ist, das geliebt werden kann. Wenn Gott die Liebe ist, benötigt er eine Welt als Du, um seine Liebe leben zu können. Nun kann aber immer nur ein freies Du für die Liebe ein gültiges Du sein, denn ein gefesseltes oder willenlos betäubtes Du genügt dem Liebenden niemals. Die geschaffene Welt, das Du zu Gott hin, musste ausgestattet werden mit dem Samen der Freiheit, um das wirkliche und gültige Du sein zu können. So wie die Liebe sich leben will, um sich in sich selbst bestätigt zu sehen, so will auch die Freiheit sich leben. Das kann nur geschehen, wenn sie sich selbst ergreift, wenn sie in den Eigenstand des Freiseins tritt. Dies aber bedeutet, im Hinblick auf Gott, Abirrung, Sonderung, Sünde, Sündenfall. 

Nur was sich abkehrt vom Gebundensein an Gott, verwirklicht die Freiheit, weil jede Haltung, die nicht ins Freie vorstößt, Gebundensein bedeutet. Der verlorene Sohn, der alles Leid, alle Sonderung und Sünde ins All gebracht hat, hat dennoch auf geheimnisvolle Weise das Du, das die Welt Gott gegenüber ist, zu einem gültigen, einem freien Du gemacht. Deshalb geht der Vater dem verlorenen Sohne, der schließlich in Freiheit und mit einer selbsterrungenen Erfahrungsfülle heimkehrt, mit weit größerer Liebe entgegen, als er sie für den anderen Sohn hegt, der lediglich bei ihm blieb. Das Mysterium des verlorenen Sohnes ist mit dem Mysterium der Liebe eng verbunden - so eng, wie die Forderung des Liebenden an alles Geliebte, das in Freiheit die Liebe erwidern soll, mit dieser Freiheit verbunden ist. 

Alle Irrungen, Täuschungen und Illusionen des Liebeslebens fügt der Mai zu einer süßen Symphonie. Wenn wir sie vernehmen, dürfen wir nicht meinen, es sei ein Lied von Lug und Trug. Alles Suchen wird insgeheim bewegt von der Gewißheit, dass es ein finden gibt - und alle Freiheit ist nur ein Spannungsmoment um jener Einheit willen, die für den Menschen mit der überaus seltenen echten Ehe gegeben ist und für den Kosmos mit dem Werdeziel der Welten, der Wiederbringung aller geschaffenen Dinge ins Liebeslicht der Gottheit.





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