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Freitag, 5. Oktober 2018

Die Haussuppe

Die Haussuppe:

Die Haussuppe bei ☉ AVENTIN.de | Sechs Jahre lang habe ich in der gleichen Gaststätte zu Mittag gegessen, ein einem der preisgünstigen Lokale…


Freitag, 21. September 2018

Mein Onkel Fred

Mein Onkel Fred:

Mein Onkel Fred ist der einzige Mensch, der mir die Erinnerung an die Jahre nach 1945 erträglich macht. Er kam an einem Sommernachmittag nach Hause.


Montag, 27. August 2018

Der Esel und der Gärtner

Der Esel und der Gärtner:

Ein Esel diente einst einem Gärtner. Da er wenig zu fressen bekam u. viel arbeiten musste, betete er zu Zeus, dass er ihn von dem Gärtner befreie u. einem anderen Herrn überlasse. Zeus schickte daraufhin Hermes auf die Erde und ließ befehlen, den Esel zu verkaufen.


Freitag, 24. August 2018

Der glücklichere Werther

Der glücklichere Werther:

In Frankreich war ein junger Kaufmannslehrling, Charles C…., der die Frau seines Prinzipals, eines reichen aber bejahrten Kaufmanns, namens D…., heimlich liebte.


Freitag, 13. Juli 2018

Der Mann, der nie zu spät kam

Der Mann, der nie zu spät kam:

Ich will von einem Mann erzählen, der immer sehr pünktlich war. Er hieß Wilfried Kalk und war noch nie in seinem Leben zu spät gekommen, in den Kindergarten, zur Schule, zur Arbeit oder zum Zug.


Dienstag, 5. Juni 2018

Himmlische Vergeltung - Märchen aus tausend und einer Nacht

Himmlische Vergeltung - Märchen aus tausend und einer Nacht:

Ein Prophet, der einen hohen Berg bewohnte, unter welchem eine Wasserquelle floss, und hier fern von den Menschen seine ganze Zeit der Andacht weihte, sah eines Tages einen Reiter auf die Quelle zukommen, der vom Pferd abstieg, einen Beutel, der ihm um den Hals hing, ablegte, sich im Schatten eines Baumes ausruhte ...


Montag, 14. Mai 2018

Der verspielte Esel Fabel von Aesop

Der verspielte Esel Fabel von Aesop:


Fabel von Aesop - Der verspielte Esel - Ein Mann besaß einst einen Malteserhund und einen Esel. Der Hund lief immer frei herum und spielte den ganzen Tag. Mit dem Esel hingegen spielte niemand. Dieser war entweder in einen Stall eingesperrt oder an einen Pfosten gebunden.



Freitag, 23. Februar 2018

Mann über Bord Geschichte von Günter Kunert

Mann über Bord Geschichte von Günter Kunert:


Geschichte von Günter Kunert - Mann über Bord - Der Wind wehte nicht so stark. Aber bei einem Schlingern des Schiffes verlor ein Matrose, angetrunken und leichtfertig tänzelnd, das Gleichgewicht und stürzte von Deck. Der Mann am Ruder sah den Sturz und gab sofort Alarm.



Dienstag, 19. Januar 2016

Das Lied vom wilden Wassermann und der schönen Lilofee





Es freit ein wilder Wassermann vor der Burg wohl über dem See. Er freit nach königlichem Stand um die schöne junge Lilofee.

Er ließ eine Brücke bauen vor der Burg wohl über dem See, darauf sollt sie spazieren gehen, die schöne junge Lilofee. 

Als sie auf die Brücke kam vor der Burg wohl über dem See, der Wassermann zog sie hinab, die schöne junge Lilofee.

Drunten war sie sieben Jahr vor der Burg wohl über dem See, und sieben Kinder sie ihm gebar, die schöne junge Lilofee.

Sie hörte drunt die Glocken gehn vor der Burg wohl über dem See, wollt' Vater und Mutter wiedersehn, die schöne junge Lilofee.

Und als sie aus der Kirche kam vor der Burg wohl über dem See, da stand der wilde Wassermann vor der schönen jungen Lilofee.

Willst du hinunter gehn mit mir vor der Burg wohl über dem See? Deine Kinder drunten weinen nach dir, schöne junge Lilofee.

Die Kinder lass uns teilen vor der Burg wohl über dem See, nehm' ich mir drei, nimmst du dir drei, ich arme junge Lilofee.

Das siebte lass uns teilen vor der Burg wohl über dem See, nehm' ich mir ein Bein, nimmst du dir ein Bein, du schöne junge Lilofee.

Eh, dass ich die Kinder teilen lass vor der Burg wohl über dem See, scheid' ich von Laub und grünem Gras, ich arme junge Lilofee.













Freitag, 15. Mai 2015

Für Augenblicke Götter sein • Novelle von Hermann Hesse

Foto: piqs.de - Luis Cernadas Iglesias
Es gibt Güte und Vernunft in uns, in uns Menschen, mit denen der Zufall spielt, und wir können stärker sein als die Natur und als das Schicksal, sei es auch nur für Stunden. Und wir können einander nahe sein, wenn es not tut, und einander in verstehende Augen sehen, und können einander lieben und einander zum Trost leben. Und manchmal, wenn die finstere Tiefe schweigt, können wir noch mehr. Da können wir für Augenblicke Götter sein, befehlende Hände ausstrecken und Dinge schaffen, die vordem nicht waren und die, wenn sie geschlossen sind, ohne uns weiterleben. Wir können aus Tönen und aus Worten  und aus andern gebrechlichen wertlosen Dingen Spielwerke erbauen, Weisen und Lieder voll Sinn und Trost und Güte schöner und unvergänglicher als die grellen Spiele des Zufalls und Schicksals. Wir können Gott im Herzen tragen, und zuzeiten, wenn wir seiner innig voll sind, kann er aus unsern Augen und aus unsern Worten schauen und auch zu andern reden, die ihn nicht kennen oder kennen wollen. Wir können unser Herz dem Leben nicht entziehen, aber wir können es so bilden und lehren, dass es dem Zufall überlegen ist und auch dem Schmerzlichen ungebrochen zuschauen kann.






Montag, 11. Mai 2015

Die Grille und die Spinne • Unbeirrbarkeit • Fabel Scharrelmann

Ein Grille sah einer Spinne zu, die emsig beschäftigt war, ihr halb zerstörtes Netz wieder herzurichten. "Welch unnützer Eifer!" sagte die Grille. "Denn schon der nächste Windstoß wird dein Werk von neuem beschädigen, der nächste Regenguss es vielleicht völlig zerstören."

"Möglich", antwortete die Spinne. "Aber wenn wir jede Arbeit unterließen, nur weil wir wissen, dass unser Werk der Vergänglichkeit unterworfen ist - was meinst du, dass unser aller Schicksal wäre?" (Fabel von Wilhelm Scharrelmann)







Donnerstag, 12. März 2015

Desiderata • Wünschenswertes • Weisheit von Max Ehrmann

Geh deinen Weg ohne Eile und Hast und suche den Frieden in dir selbst zu finden. Und wenn es dir möglich ist, versuche den Anderen zu verstehen.

Sag ihm die Wahrheit – ruhig und besonnen und höre ihm zu! Auch wenn er gleichgültig und unwissend ist, denn auch er hat seine Sorgen, egal ob er noch jung und aggressiv, oder ob er schon alt und müde ist.

Wenn du dich mit all den anderen vergleichst, wirst du feststellen, du lebst unter Menschen, die entweder größer oder kleiner, besser oder schlechter sind, als du selbst.

Sei stolz auf deinen Erfolg und denke auch an deine Karriere. Aber bleibe bescheiden! Denn das Schicksal kann sich jederzeit wenden. Sei vorsichtig in deinen Geschäften, denn die Welt ist voller List und Tücke. Aber lass dich trotz allem nicht von deinem Weg ablenken!

Viele Leute reden von hohen Idealen und überall wird Heldenmut angepriesen; bleibe du selber und heuchle nicht mit Gefühlen! Steh der Liebe nicht zynisch gegenüber, denn sie ist das Einzige, was wahr und unvergänglich ist.

Sei dankbar über jedes Jahr, das du erleben darfst, auch wenn mit jedem Jahr ein Stück deiner Jugend entschwindet. Bereite dich auf den Augenblick vor, indem etwas Unvorhergesehenes in dein Leben tritt, aber zerstöre dich selbst nicht aus Angst vor der Einsamkeit! Sei immer so, dass du vor dir selbst bestehen kannst.

Du hast ein Recht auf dieser Welt zu sein, genau wie die Blume, die blüht und wie ein Stern in der Nacht. Doch auf dieser Welt lebst du nicht allein! Hast du schon irgendwann mal darüber nachgedacht?

Darum schließe Frieden mit Gott, wo immer er dir auch begegnet; ganz gleich, was das Leben dir auch an Schwierigkeiten auferlegt. Lass nicht durch Lug und Trug deine Ideale zerbrechen – Die Welt ist immer noch schön. Versuche auf ihr zu leben und glücklich zu werden.







Dienstag, 10. Februar 2015

Der Löwe, der Esel und der Fuchs | Teilung der Beute | Aesop

aventin.blogspot.com

Der Löwe, der Esel und der Fuchs schlossen einen Bund und gingen zusammen auf die Jagd. Als sie große Beute gemacht hatten, befahl der Löwe dem Esel, er solle diese teilen. Der Esel machte darauf drei gleiche Teile und sagte dem Löwen, er möge sich seinen Teil selbst wählen. Der Löwe geriet darüber in Zorn und zerriss den Esel. 

Sodann verlangte der Löwe vom Fuchs, nun solle er teilen. Da schob der Fuchs fast die ganze Beute auf einen Haufen zusammen und ließ für sich selbst nur ein paar kleine Stücke übrig. Der Löwe lächelte zufrieden und fragte den Fuchs: "Nun sage, was hat dich gelehrt, so richtig zu teilen?" Der Fuchs antwortete: "Das Schicksal des Esels!" 

Lehre:
Gib dem Kaiser was des Kaisers, dem König was des Königs ist und dem Bettelmann einen Bettel!







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