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Dienstag, 17. Juli 2018

Die Lehre des Schmetterlings - Parabel

Die Lehre des Schmetterlings:

„Das Glück ist manchmal wie ein Schmetterling. Jage ihm nach, und er entwischt dir. Setze dich still hin, und er setzt sich auf deine Schulter.“


Dienstag, 27. März 2018

Der stolze Schmetterling und die Raupe Fabel aus Afrika

Der stolze Schmetterling und die Raupe Fabel aus Afrika:

Der stolze Schmetterling und die Raupe | Fabel aus Afrika | Ein wunderschöner Schmetterling flatterte auf eine duftende Blume zu; da bemerkte er eine hässliche Raupe, die im Staub dahin kroch.


Dienstag, 22. März 2016

Ein schwedisches Waldmärchen | Was ist das Leben?


An einem schönen Sommertag war um die Mittagszeit eine große Stille im Wald eingetreten. Die Vögel steckten ihre Köpfe unter die Flügel und alles ruhte.

Da steckte der Buchfink sein Köpfchen hervor und fragte: "Was ist das Leben?" Alle waren betroffen über diese schwere Frage. Eine Rose entfaltete gerade ihre Knospe und schob behutsam ein Blatt ums andere heraus. Sie sprach: "Das Leben ist eine Entwicklung." Weniger tief veranlagt war der Schmetterling. Lustig flog er von einer Blume zur anderen, naschte da und dort und sagte: "Das Leben ist lauter Freude und Sonnenschein."

Drunten am Boden schleppte sich ein Ameise mit einem Strohhalm, zehnmal länger als sie selbst, und sagte: "Das Leben ist nichts als Mühe und Arbeit." Geschäftig kam ein Biene mit ihrer Tracht von einer Blume zurück und meinte dazu: "Das Leben ist ein Wechsel von Arbeit und Vergnügen."

Wo so weise Reden geführt wurden, steckte der Maulwurf seinen Kopf aus der Erde und sagte: "Das Leben ist ein Kampf im Dunkeln." Die Elster, die selbst nichts weiß und nur vom Spott der anderen lebt, sagte: "Was ihr für weise Reden führt! Man sollte meinen, was ihr für gescheite Leute seid!" 

Es hätte nun einen großen Streit gegeben, wenn nicht ein feiner Regen eingesetzt hätte, der sagte: "Das Leben besteht aus Tränen, nichts als Tränen." Dann zog er weiter zum Meer. Dort brandeten die Wogen und warfen sich mit aller Gewalt gegen die Felsen, kletterten daran in die Höhe und warfen sich dann wieder mit gebrochener Kraft ins Meer zurück und stöhnten: "Das Leben ist ein stetes vergebliches Ringen nach Freiheit."

Hoch über ihnen zog majestätisch ein Adler seine Kreise, der frohlockte: "Das Leben ist ein Streben nach oben." Nicht weit davon stand eine Weide, die hatte der Sturm schon zur Seite geneigt. Sie sprach: "Das Leben ist ein Sich-Neigen unter eine höhere Macht."

Dann kam die Nacht ---

In lautlosem Flug glitt ein Uhu durch das Geäst des Waldes und krächzte: "Das Leben heißt, die Gelegenheit nutzen, wenn die anderen schlafen." Schließlich wurde es wieder ganz still im Wald.

Spät nach Mitternacht ging ein Mann durch die menschenleeren Straßen einer Stadt nach Hause. Der kam von einer Lustbarkeit und sagte so vor sich hin: "Das Leben ist ein ständiges Suchen nach Glück und eine Kette von Enttäuschungen."

Da flammte die Morgenröte auf in ihrer vollen Pracht und sprach: "Wie ich, die Morgenröte, der Beginn des kommenden Tages bin, so ist das Leben der Anbruch der Ewigkeit."







Sonntag, 10. Januar 2016

Die Lehre des Schmetterlings ⋅ Glück ⋅ Aphorismus



(Meister)
„Das Glück ist manchmal wie ein Schmetterling. Jage ihm nach, und er entwischt dir. Setze dich still hin, und er setzt sich auf deine Schulter.“ 

(Schüler)
„Was soll ich also tun, um das Glück zu erlangen?“ 

(Meister)
„Hör auf, hinter ihm her zu sein!“ 

(Schüler)
„Aber gibt es wirklich nichts, was ich tun kann?“ 

(Meister)
„Du könntest versuchen, dich ruhig hinzusetzen, wenn du es wagst!“ 









Dienstag, 19. Mai 2015

Der stolze Schmetterling und die Raupe • Fabel aus Afrika

Foto piqs.de tanakawho
Ein wunderschöner Schmetterling flatterte auf eine duftende Blume zu; da bemerkte er eine hässliche Raupe, die im Staub dahin kroch. Verächtlich rief der Schmetterling ihr zu: "Wie darfst du es wagen, dich in meiner Nähe sehen zu lassen? Fort mit dir! Sieh, ich bin schön und strahlend wie die Sonne, und meine Schwingen tragen mich hoch in die Lüfte, während du auf der Erde umher kriechst. Fort mit dir, wir haben nichts miteinander zu schaffen!" 

"Dein Stolz, du bunter Schmetterling, steht dir schlecht an", erwiderte die Raupe ruhig. "All deine Farbenpracht gibt dir nicht das Recht, mich zu verachten. Wir sind und bleiben Verwandte, so schmähst du dich also selbst. Bist du nicht früher eine Raupe gewesen? Und werden deine Kinder nicht Raupen sein wie du und ich?"

Empört wegen dieser 'Unterstellung' flog der Schmetterling wütend davon …






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