Posts mit dem Label Schule werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schule werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 22. April 2019

Der Hund

Der Hund

Die hohe Schule der Unterordnung


Donnerstag, 12. Juli 2018

Ein Meister ländlicher Schule

Ein Meister ländlicher Schule:

Ein Meister einer ländlichen Schule Erhob sich einst von seinem Stuhle, Und hatte fest sich vorgenommen In bessere Gesellschaft zu kommen; Deswegen er, im nahen Bad, In den sogenannten Salon eintrat.


Mittwoch, 27. Juni 2018

Das Absolute - Philosophie

Das Absolute:

Der Ausdruck bezeichnet im wörtlichen Sinne etwas ganz nur für sich Begriffenes, im Gegensatz zum Relativen, das wörtlich ein "Bezogenes" meint.


Mittwoch, 6. Juli 2016

tik tak | Alles geht nach der Uhr | Allegorie von Irmela Wendt

aventin.blogspot.com

"Alles geht nach der Uhr", sagte, Frau Ureburegurli. "Um ein Uhr haben die Kinder gegessen, bis drei Uhr arbeiten sie an den Schulaufgaben, bis fünf Uhr dürfen sie spielen, um halb sechs essen sie Abendbrot, danach lernt die Oma noch mit den Kindern, und von abends sieben bis morgens sieben schlafen sie. Um acht Uhr gehen sie zur Schule, und um zwölf Uhr dreißig sind sie wieder zu Hause."

"Ich bin mal gespannt", sagt Frau Lustibustigiero, die Nachbarin, "wie lange es dauern wird, bis Ihre Kinder nur noch 'tik tak' sagen."







Dienstag, 8. Dezember 2015

Ein Meister ländlicher Schule ⋅ Johann Wolfgang Goethe


Ein Meister einer ländlichen Schule
Erhob sich einst von seinem Stuhle,
Und hatte fest sich vorgenommen
In bessere Gesellschaft zu kommen;
Deswegen er, im nahen Bad,
In den sogenannten Salon eintrat.

Verblüfft war er gleich an der Tür,
Als wenn's ihm zu vornehm widerführ;
Macht daher dem ersten Fremden rechts
Einen tiefen Bückling, es war nichts Schlechts,
Aber hinten hätt er nicht vorgesehen,
Dass da auch wieder Leute stehen,
Gab einem zur Linken in den Schoß
Mit seinem Hintern einen derben Stoß.

Das hätt er schnell gern abgebüßt;
So stößt er rechts einen andern an,
Er hat wieder jemand was Leids getan.
Und wie er's  diesem wieder abbittet,
Er's wieder mit einem andern verschüttet.
Und komplimentiert sich zu seiner Qual,
Vor vorn und hinten, so durch den Saal,
Bis ihm endlich ein derber Geist
Ungeduldig die Türe weist.

Da er nun seine Straße ging,
Dacht er: ich machte mich zu gering;
Will mich aber nicht weiter schmiegen;
Denn wer sich grün macht, den fressen die Ziegen.
So ging er gleich frisch querfeldein,
Und zwar nicht über Stock und Stein;
Sondern über Äcker und gute Wiesen,
Zertrat das alles mit latschen Füßen.

Ein Bauer begegnet ihm so
Und fragt nicht weiter wie? noch wo?
Sondern schlägt ihm tüchtig hinter die Ohren.
Bin ich doch gleich wie neugeboren!
Ruft unser Wandrer hochentzückt.
Wer bist du Mann, der mich beglückt?
Möchte mich Gott doch immer segnen,
Dass mir so fröhlich Gesellen begegnen!






Donnerstag, 4. Juni 2015

Brief einer älteren Dame • Könnte ich mein Leben nochmals leben

Könnte ich mein Leben nochmals leben, dann würde ich das nächste Mal riskieren, mehr Fehler zu machen. Ich würde mich entspannen, lockerer und humorvoller sein als dieses Mal. Ich kenne nur sehr wenige Dinge, die ich ernst nehmen würde. Ich würde ein bisschen verrückter sein. Würde mehr Berge erklimmen, mehr Flüsse durchschwimmen und mir mehr Sonnenuntergänge anschauen. Ich würde mehr Zeit mit meinen Freunden verbringen. Ich würde öfter ein Eis essen und weniger Bohnen. Ich hätte mehr echte Schwierigkeiten als eingebildete. Müsste ich es noch einmal machen, ich würde einfach versuchen, immer nur einen Augenblick nach dem anderen zu leben, anstatt jeden Tag schon viele Jahre im Voraus. 

Könnte ich mein Leben nochmals leben, würde ich im Frühjahr früher und im Herbst länger barfuß gehen. Ich würde häufiger die Schule schwänzen, und den Menschen öfter mal eine Freude bereiten.