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Mittwoch, 22. Juli 2020

Kleine Weisheiten - 15

Kleine Weisheiten - 15 - Sprüche und Zitate



Mittwoch, 8. Juli 2020

Kleine Weisheiten - 14 -

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Donnerstag, 22. Februar 2018

Mit den Wölfen heulen Weisheit von Johann Peter Hebel

Mit den Wölfen heulen Weisheit von Johann Peter Hebel


: Weisheit von Johann Peter Hebel

- "Man muss mit den Wölfen heulen" so lautet ein bekanntes Sprichwort. Im übertragenem Sinne heißt das aber: hat man es mit unlauteren Menschen zu tun, muss man sich gegen seine eigene Überzeugung verhalten und gegebenenfalls auch handeln. Ist das richtig? -- N E I N --



Donnerstag, 2. Juli 2015

Der kluge Richter • Novelle von Johann Peter Hebel

Ein reicher Mann hatte eine beträchtliche Geldsumme, weIche in ein Tuch eingenäht war, aus Unvorsichtigkeit verloren. Er machte daher seinen Verlust bekannt und bot, wie man zu tun pflegt, dem ehrlichen Finder eine Belohnung, und zwar von hundert Talern, an. Da kam bald ein guter und ehrlicher Mann dahergegangen. „Dein Geld habe ich gefunden. Dies wird's wohl sein! So nimm dein Eigentum zurück!“ So sprach er mit dem Blick eines ehrlichen Mannes und eines guten Gewissens, und das war schön. Der andere machte auch ein fröhliches Gesicht, aber nur, weil er sein verloren geschätztes Geld wieder hatte. Denn wie es um seine Ehrlichkeit aussah, das wird sich bald zeigen. Er zählte das Geld und dachte unterdessen geschwinde nach, wie er den treuen Finder um seine versprochene Belohnung bringen könnte. „Guter Freund“, sprach er hierauf, „es waren eigentlich achthundert Taler in dem Tuch eingenäht. Ich finde aber nur noch siebenhundert Taler. Ihr werdet also eine Naht aufgetrennt und eure hundert Taler Belohnung schon herausgenommen haben. Da habt ihr wohl daran getan. Ich danke euch.“ Das war nicht schön. Aber wir sind auch nicht am Ende. Ehrlich währt am längsten, und Unrecht schlägt seinen eigenen Herrn.

Der ehrliche Finder, dem es weniger um die hundert Taler als um seine unbescholtene Rechtschaffenheit zu tun war, versicherte, dass er das Päcklein so gefunden habe, wie er es bringe, und es so bringe, wie er's gefunden habe. Am Ende kamen sie vor den Richter. Beide bestanden auch hier noch auf ihrer Behauptung, der eine, dass achthundert Taler seien eingenäht gewesen, der andere, dass er von dem Gefundenen nichts genommen und das Päcklein nicht versehrt habe. Da war guter Rat teuer. 

Aber der kluge Richter, der die Ehrlichkeit des einen und die schlechte Gesinnung des anderen zum voraus zu kennen schien, griff die Sache so an: Er ließ sich von beiden über das, was sie aussagten, eine feste und feierliche Versicherung geben und tat hierauf folgenden Ausspruch: „Demnach, wenn der eine von euch achthundert Taler verloren, der andere aber ein Päcklein mit nur siebenhundert Talern gefunden hat, so kann auch das Geld des letzteren nicht das nämliche sein, auf welches der erstere ein Recht hat. Du, ehrlicher Freund, nimmst also das Geld, welches du gefunden hast, wieder zurück und behältst es in guter Verwahrung, bis der kommt, welcher nur siebenhundert Taler verloren hat. Und dir da weiß ich keinen Rat, als du geduldest dich, bis derjenige sich meldet, der deine achthundert Taler findet.“ So sprach der Richter, und dabei blieb es.





Samstag, 21. März 2015

Freitag, 6. Februar 2015

Von den Tugenden und dem Streben nach oben | Zitat von Goethe

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Über allen Tugenden steht das beständige Streben nach oben, das Ringen mit sich selbst, das unersättliche Verlangen nach größerer Reinheit, Weisheit, Güte und Liebe. 





Sonntag, 25. Januar 2015

Freitag, 3. Februar 2012

Leitsatz für das Leben | Bleiben und Werden | Franz Grillparzer

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Werde, was du nicht bist und 
bleibe, was du jetzt schon bist. 

In diesem Bleiben und diesem Werden 
liegt alles Schöne hier auf Erden. 










Freitag, 9. Dezember 2011

Von Anmut, Leben, Geben und Empfangen | Faust | Goethe

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Anmut bringen wir ins Leben,
Legt Anmut in das Geben, 
Legt Anmut ins Empfangen, 
Lieblich ist´s, den Wunsch erlangen. 
Und in stiller Tage Schranken, 
Höchst anmutig sei das Danken.

 (Goethe, Faust)









Dienstag, 25. Oktober 2011

Es ist nicht genug einen guten Kopf zu haben | Rene Descartes

Es ist nicht genug, 
einen guten Kopf zu haben; 
die Hauptsache ist, 
ihn richtig anzuwenden. 

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(René Descartes)