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Mittwoch, 11. Juli 2018

Georg Melantrich von Aventin - Prag

Georg Melantrich von Aventin:

Georg Melantrich von Aventin (tschechisch Jiří Melantrich z Aventina | * um 1511 in Rožďalovice; † 19. November 1580 in Prag) war ein tschechischer Drucker und Verleger. Sein ursprünglicher Name lautete Jiřík Černý. Die Grundlage seines Geschäfts war hauptsächlich der Druck der Bibel in…


Mittwoch, 30. Mai 2018

Prag und die Nepomuk Legende - König Wenzel und der Prager Brückensturz

Prag und die Nepomuk Legende - König Wenzel und der Prager Brückensturz:

Der Legende nach wurde Johannes in der Ortschaft Nepomuk, südlich von Pilsen, geboren. Obwohl er ein Kind armer Eltern war, konnte er dennoch auf Grund seiner Gelehrsamkeit an den Universitäten Prag und Padua studieren. Bald errang er hohe Würden und wurde ein bedeutender Prediger.


Dienstag, 5. April 2016

Der Berggeist Rübezahl und der Bauer | Sage aus dem Riesengebirge


Ein Bauer war einst in große Geldnot geraten. In seiner Bedrängnis wagte er es, sich an den Berggeist Rübezahl zu wenden. Er wanderte ins Gebirge, um ihn aufzusuchen. Dieser erschien dort auch dem Bauern und fragte ihn was sein Anliegen sei. Darauf antwortete der Bauer: "Ich möchte den Beherrscher des Riesengebirges untertänigst bitten, ob er mir nicht etwas Geld vorstrecken wollte." "Gern", erwiderte der Berggeist, "wieviel brauchst du denn?" Darauf der Bauer: "Großmächtiger Herr, könntet Ihr mir vielleicht hundert Taler borgen? Ich will sie Euch als ein redlicher Mann übers Jahr hier wieder zustellen." Hierauf entfernte sich Rübezahl und kam nach einem Weilchen wieder zurück. Er brachte einen Beutel mit dem Geld, das er dem Bauern lieh. 

Nach einem Jahr erschien der Bauer von neuem im Gebirge, am gleichen Ort wie im Vorjahr. Dort traf er einen Mann, der ganz anders aussah als jener, der ihm das Geld geliehen hatte. Daher stutzte der Bauer und war sich nicht sicher, ob es auch Rübezahl sei. Auf die Frage des Mannes: "Wo willst du denn hin, Bauer?" antwortete er daher "Ich wollte zum mächtigen Herrn des Riesengebirges und ihm, wie ausgemacht, das Geld zurückbringen, das ich im Vorjahr von ihm geliehen bekam." Darauf erwiderte der verkleidete Geist: "Mein lieber Bauer, der Rübezahl ist schon lange tot; geh mit deinem Geld wieder nach Hause und behalte es." Wer war da fröhlicher als unser Bauer! 






Dienstag, 15. März 2016

Berggeist Domine Johannes - Rübezahl - und seine Schatzkammer | Sage aus dem Riesengebirge

Im Riesengebirge wissen die Leute von mehreren Orten zu erzählen, die nach dem Berggeist benannt sind. 

Da ist Rübezahls Garten, in dem wertvolle Heilkräuter wachsen. Rübezahl wacht sorgfältig über sie und hat schon manchem Wurzelsammler oder gelehrten Botaniker übel mitgespielt, der in seinen Bereich eingedrungen ist, um kostbare Kräuter oder Wurzeln zu holen. 

Dann trifft man Rübezahls Schatzkammer, seine Kanzel, seine Kegelbahn, seinen Teich und seinen Rosengarten. Dieser hat eine aus Felsblöcken aufgemauerte, kreisrunde Einfriedung. Von seiner Entstehung erzählt man: eine Komtess wurde von einem Bären angefallen, aber durch einen Jäger gerettet. Sie verliebte sich in den Jäger. Ihr Vater zwang sie aber, ins Kloster zu gehen. Aus Gram darüber verstarb der Jäger. An der Stelle, wo er begraben wurde, legte darauf hin die Komtess den Rosengarten an. 

Viele fremde Leute kamen einst ins Riesengebirge, besonders Venetianer, um dort nach Gold oder anderen wertvollen Metallen zu suchen. Wenn sie die Schätze nicht auf natürliche Weise erlangen konnten, so erzählt man, suchten sie sie durch Zauberkünste und Teufelsbeschwörungen vom Berggeist zu erzwingen. Sie bekamen aber jedes Mal den Zorn Rübezahls in schrecklicher Weise zu spüren: unter gewaltigem Donnern und Blitzen wandte er sich gegen sie und oft konnten sie nur mit Mühe und Not unter großem Schrecken ihr Leben retten.





Dienstag, 16. Februar 2016

Sage vom Berggeist Domine Johannes - Rübezahl - und der Kräutersammlerin

Der Berggeist Rübezahl vom Riesengebirge hat öfters arme Leute reich und glücklich gemacht. So half er einer armen Kräutersammlerin, die sich verirrt hatte, auf den richtigen Weg, nahm ihr aber die Kräuter, die sie im Korb hatte, heraus und legte ihr Baumblätter hinein. Weil aber die Frau später wieder die gleichen Kräuter fand, warf sie die Baumblätter weg. Einige davon waren aber im Korbgeflecht hängen geblieben. Als sie nach Hause kam, waren alle diese Blätter aus feinem Gold. Sogleich ging die Frau nochmals in den Wald zurück, um die weggeworfenen zu suchen, fand sie aber nicht mehr. Doch schon die wenigen Blätter, die ihr verblieben waren, machten sie sehr reich.

In alter Zeit hat man Rübezahl voller Ehrfurcht angeredet: Domine Johannes. Bergbewohner, die höher oben im Riesengebirge wohnen, wissen dies und vermeiden auch heute noch die dem Berggeist verhasste Benennung "Rübezahl", die als Spottname gilt. Dem Herrn Johannes hat man früher zur Zeit der Sommersonnenwende schwarze Hähne geopfert.





Mittwoch, 4. März 2015

Prag • Die goldene Stadt • Tschechien

Prag, auch die goldene oder die Stadt der 1000 Türme genannt, ist die Hauptstadt der Tschechischen Republik und politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Staates. Darüber hinaus ist die Stadt aber auch ein bedeutendes europäisches Kulturzentrum mit einer Reihe von Theatern, Museen, Galerien, Ausstellungssälen und Veranstaltungen. Im Jahre 1992 wurde der historische Stadtkern in das Verzeichnis des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen.

Seit jeher trafen sich in Prag Händler, Handwerker, Bauherren, Architekten, Bildhauer, Musikanten, Schriftsteller, Maler, Wissenschaftler und Reisende, sie alle prägten das heutige Stadtbild. So finden wir in der Stadt bekannte Denkmäler wie z.B. die Prager Burg, die Karlsbrücke, das Altstädter Rathaus, die Altstadt, das Judenviertel, das Kloster Břevnov und andere wunderschönen Barockpaläste, welche von Besuchern gern gesehen und bewundert werden. Zu den großen Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen ebenfalls das Obecní dům (Stadthaus), das Haus U Černé Matky boží (Zur Schwarzen Gottesmutter) und das sog. Tanzende Haus. Prag ist sicherlich eine Reise wert, was nicht nur Menschen wie Wolfgang Amadeus Mozart, Rainer Maria Rilke und Albert Einstein, welcher als Professor der Physik an der Prager Karls Universität von 1911-1912 lehrte, zu schätzen wussten.