Posts mit dem Label Vater werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vater werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 28. Mai 2018

Der Vater und seine Töchter Fabel von Aesop

Der Vater und seine Töchter - Fabel von Aesop:


Ein Vater hatte zwei Töchter. Die eine gab er einem Bauern, die andere einem Töpfer zur Frau. Nach einiger Zeit kam er zu der Frau des Bauern und fragte sie, wie es ihr gehe und wie die Dinge bei ihnen stünden. Sie antwortete, es fehle ihnen an nichts. Nur..



Montag, 15. Februar 2016

Der Adler und die Dohle | Arroganz | Fabel von Aesop

Ein Adler stürzte sich hoch aus der Luft auf ein Lamm, fasste es mit seinen Krallen und trug es mit Leichtigkeit davon. Eine Dohle hatte dies mit angesehen, und da sie sich ebenso stark glaubte wie der Adler, flog sie auf einen Widder zu. Aber vergeblich bemühte sie sich, ihn fortzubringen, sie verwickelte sich in die Wolle und konnte nun auch nicht wieder davonfliegen. 

Als ein Hirte sie zappeln sah, haschte er sie, beschnitt ihr die Flügel und nahm sie seinen Kindern zum Spielzeug mit. "Ei! Ei!" riefen hocherfreut die Kinder, "wie nennt man diesen Vogel?" "Vor einer Stunde noch", antwortete der Vater, "hielt er sich für einen Adler, musste aber bald einsehen, dass er nur eine kleine Dohle ist." 

Lehre:
Wage dich nicht an Dinge, die deine Kräfte übersteigen; es gibt sonst zum Schaden noch Spott.





Dienstag, 19. Januar 2016

Das Lied vom wilden Wassermann und der schönen Lilofee





Es freit ein wilder Wassermann vor der Burg wohl über dem See. Er freit nach königlichem Stand um die schöne junge Lilofee.

Er ließ eine Brücke bauen vor der Burg wohl über dem See, darauf sollt sie spazieren gehen, die schöne junge Lilofee. 

Als sie auf die Brücke kam vor der Burg wohl über dem See, der Wassermann zog sie hinab, die schöne junge Lilofee.

Drunten war sie sieben Jahr vor der Burg wohl über dem See, und sieben Kinder sie ihm gebar, die schöne junge Lilofee.

Sie hörte drunt die Glocken gehn vor der Burg wohl über dem See, wollt' Vater und Mutter wiedersehn, die schöne junge Lilofee.

Und als sie aus der Kirche kam vor der Burg wohl über dem See, da stand der wilde Wassermann vor der schönen jungen Lilofee.

Willst du hinunter gehn mit mir vor der Burg wohl über dem See? Deine Kinder drunten weinen nach dir, schöne junge Lilofee.

Die Kinder lass uns teilen vor der Burg wohl über dem See, nehm' ich mir drei, nimmst du dir drei, ich arme junge Lilofee.

Das siebte lass uns teilen vor der Burg wohl über dem See, nehm' ich mir ein Bein, nimmst du dir ein Bein, du schöne junge Lilofee.

Eh, dass ich die Kinder teilen lass vor der Burg wohl über dem See, scheid' ich von Laub und grünem Gras, ich arme junge Lilofee.













Dienstag, 24. November 2015

Erlkönig • Ballade • Johann Wolfgang von Goethe


Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron' und Schweif?
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

"Du liebes Kind, komm geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel' ich mit dir;
Manch' bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand."

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind!
In dürren Blättern säuselt der Wind.

"Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn,
Und wiegen und tanzen und singen dich ein."

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düsteren Ort?
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh' es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau.

"Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt."
Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan"

Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Müh und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.







Dienstag, 13. Oktober 2015

Die drei Brüder • Märchen • Gebrüder Grimm

Es war ein Mann, der hatte drei Söhne und ein Haus, worin er wohnte. Nun hätte jeder gerne nach seinem Tode das Haus gehabt, dem Vater war aber einer so lieb wie der andere. Da wusste er nicht, wie er es anfangen sollte; verkaufen wollte er das Haus auch nicht, weil es von seinen Voreltern war, sonst hätte er das Geld unter sie geteilt. Da fiel ihm endlich ein Rat ein, und er sprach zu seinen Söhnen 'geht in die Welt und versucht euch, und lerne jeder sein Handwerk, wenn ihr dann wiederkommt, wer das beste Meisterstück macht, der soll das Haus haben.' 
  
Damit waren die Söhne zufrieden, und der älteste wollte ein Hufschmied, der zweite ein Barbier, der dritte aber ein Fechtmeister werden. Darauf bestimmten sie eine Zeit, wo sie wieder nach Haus zusammenkommen wollten, und zogen fort. Es traf sich auch, dass jeder einen tüchtigen Meister fand, wo er was Rechtschaffenes lernte. Der Schmied musste des Königs Pferde beschlagen und dachte 'nun kann dir nichts mehr fehlen, du kriegst das Haus.' Der Barbier rasierte lauter vornehme Herren und meinte auch, das Haus wäre schon sein. Der Fechtmeister kriegte manchen Hieb, biss aber die Zähne zusammen und ließ sich nicht verdrießen, denn er dachte bei sich 'fürchtest du dich vor einem Hieb, so kriegst du das Haus nimmermehr.' 

Als nun die gesetzte Zeit herum war, kamen sie bei ihrem Vater wieder zusammen: sie wussten aber nicht, wie sie die beste Gelegenheit finden sollten, ihre Kunst zu zeigen, saßen beisammen und ratschlagten. Wie sie so saßen, kam auf einmal ein Hase übers Feld dahergelaufen. 'Ei,' sagte der Barbier, 'der kommt wie gerufen,' nahm Becken und Seife, schäumte so lange, bis der Hase in die Nähe kam, dann seifte er ihn in vollem Laufe ein, und rasierte ihm auch in vollem Laufe ein Bärtchen, und dabei schnitt er ihn nicht und tat ihm an keinem Haare weh. 'Das gefällt mir,' sagte der Vater, 'wenn sich die andern nicht gewaltig anstrengen, so ist das Haus dein.' Es währte nicht lang, so kam ein Herr in einem Wagen dahergefahren 'Nun sollt Ihr sehen, Vater, was ich kann,' sprach der Hufschmied, sprang dem Wagen nach, riss dem Pferd, das in einem fortjagte, die vier Hufeisen ab und schlug ihm auch im Jagen vier neue wieder an. 'Du bist ein ganzer Kerl,' sprach der Vater, 'du machst deine Sachen so gut wie dein Bruder; ich weiß nicht, wem ich das Haus geben soll.' Da sprach der dritte 'Vater, lasst mich auch einmal gewähren,' und weil es anfing zu regnen, zog er seinen Degen und schwenkte ihn in Kreuzhieben über seinen Kopf, dass kein Tropfen auf ihn fiel: und als der Regen stärker wurde, und endlich so stark, als ob man mit Kübeln vom Himmel gösse, schwang er den Degen immer schneller und blieb so trocken, als säße er unter Dach und Fach. Wie der Vater das sah, erstaunte er und sprach 'du hast das beste Meisterstück gemacht, das Haus ist dein.' 
  
Die beiden andern Brüder waren damit zufrieden, wie sie vorher gelobt hatten, und weil sie sich einander gern hatten, blieben sie alle drei zusammen im Haus und trieben ihr Handwerk; und da sie so gut ausgelernt hatten und so geschickt waren, verdienten sie viel Geld. 






Dienstag, 21. April 2015

Bauer und Schiffsmann • Fabel von Abraham a Sancta Clara

Ein Bauer konnte sich über die Kühnheit der Schiffsleute gar nicht genug wundern, die einem schwachen Holz Leib und Seele anvertrauten und beides so oft an den wilden Meeresklippen einbüßten. Darum fragte er einstmals einen Schiffer, wo denn sein Vater gestorben wäre. "Auf dem Meer", antwortete der Schiffsmann. "Und dein Großvater und dein Urgroßvater?" fragte der Bauer. "Auch auf dem Meer", bekam er zur Antwort. "Auch auf dem Meer?", sagte der Bauer. "Wie kannst du dann so närrisch sein und dich dem Meere anvertrauen, das dir deinen Vater, Großvater und Urgroßvater fortgenommen hat?"

"Und dein Vater und dein Großvater", fragte der Schiffsmann den Bauern, "wo sind die gestorben?" - "In ihrem Bett", erwiderte der Bauer. "Und warum bist du dann ein so großer Narr", sagte der Schiffsmann, "dass du alle Nacht in dasselbe Bett steigst, auf dem deine Vorfahren gestorben sind!"

Es macht weniger etwas aus, wo einer stirbt; wenn er nur selig stirbt. 






Montag, 30. März 2015

Der Vater, die Söhne und die drei Ringe • Fabel aus der Türkei

Dem Sultan, der in Geldnöten war, wurde geraten, einen Vorwand zu suchen, um gegen einen reichen Juden vorzugehen, der in seinem Lande wohnte, und ihm seine Habe zu nehmen, die über alle Maßen groß war. Der Sultan schickte nach jenem Juden und fragte ihn, welcher der beste Glaube sei, wobei er dachte: Wenn er sagt, der jüdische, so werde ich ihm sagen, dass er sich gegen den meinigen vergeht; und wenn er sagt, der mohammedanische, so werde ich ihn fragen: Warum hältst du dich dann an den jüdischen? Als der Jude die Frage des Sultans hörte, antwortete er: "Ein Vater hatte drei Söhne. Er besaß einen Ring mit einem kostbaren Stein, dem besten, der auf der Welt war. Jeder der Söhne bat den Vater, er möge ihm bei seinem Ende diesen Ring hinterlassen. Als der Vater hörte, dass jeder ihn wollte, schickte er nach einem Goldschmied und sagte: "Meister, mache mir zwei Ringe, geradeso wie dieser ist, und versieh sie mit einem Stein, der diesem gleicht." Der Meister machte die Ringe geradeso, dass keiner den wahren Ring erkannte als der Vater allein. Er ließ einen seiner Söhne nach dem anderen kommen und gab im Geheimen jedem einen Ring, und jeder glaubte, den kostbaren zu haben, und keiner kannte den richtigen als der Vater allein. Und so, sage ich, ist es auch mit den drei Glauben. Der Vater im Himmel kennt den wahren Glauben und die Söhne, das sind wir; jeder glaubt den richtigen zu haben." Als der Sultan hörte, wie sich der Jude so aus der Schlinge zog, wusste er nicht, was er antworten sollte, und ließ in gehen.







Donnerstag, 19. März 2015

Über die Verantwortung bei der Erziehung • Novelle aus dem Maghreb

Es versteht sich, dass in Maghrebinien, wo so gründliches Augenmerk auf die Bildung der Jugend geworfen wird, ein edler Wettstreit zwischen den Vätern herrsche: jeder nämlich wünscht seinem Sohn die beste und umfassendste der Erziehungen angedeihen zu lassen. 

So berichtet man von einem Mann, dem ein Sohn geboren worden war. Voll Stolz und voll von dem Bewusstsein der Verantwortung, die nunmehr auf ihm lastete, begab er sich in seinen Garten und schritt grübelnd auf und ab, beständig überlegend, welches die allerbeste und umfassendste der Erziehungen wäre, die er seinem Nachkommen geben könnte. So schritt er Stunde um Stunde und Tag um Tag in seinem Garten auf und ab, und eines Tages trat ein junger Mensch an ihn heran und klopfte ihm auf die Schulter -: Es war sein Sohn, der inzwischen zum Manne herangewachsen war.








Samstag, 7. März 2015

Rechenrätsel • Sohn, Vater und Großvater • Wie alt ist jeder?



Sohn, Vater und Großvater zählen 111 Jahre.
Der Vater ist 24 Jahre älter als der Sohn,
Der Großvater 30 Jahre älter als der Vater.
Wie alt ist jeder?



▂ ▃ ▄ ▅ ▆ ▇   Antwort   ▇ ▆ ▅ ▄ ▃ ▂







Montag, 16. Februar 2015

Vater und Sohn mit dem Esel | Ein seltsamer Spazierritt | Fabel von Johann Peter Hebel

aventin.blogspot.com

Ein Mann reitet auf seinem Esel nach Hause und lässt seinen Buben zu Fuß nebenher laufen. Da kommt ein Wanderer und sagt: "Das ist nicht recht, Vater, dass Ihr reitet und lasst Euren Sohn laufen; Ihr habt stärkere Glieder." Da steigt der Vater vom Esel herab und lässt den Sohn reiten. 

Wieder kommt ein Wandersmann und sagt: "Das ist nicht recht, Bursche, dass du reitest und lässt deinen Vater zu Fuß gehen. Du hast jüngere Beine." Da sitzen beide auf und reiten eine Strecke. 

Nun kommt ein dritter Wandersmann und sagt: "Was ist das für ein Unverstand, zwei Kerle auf einem so schwachen Tier?" Sollte man nicht einen Stock nehmen und euch beide herunter hauen?" Da steigen beide ab und gehen zu Fuß, rechts der Vater und links der Sohn, in der Mitte der Esel. 

Schon kommt ein vierter Wandersmann und sagt: "Ihr seid drei kuriose Gesellen. Ist's nicht genug, wenn zwei zu Fuß gehen?" Da bindet der Vater dem Esel die vorderen Beine und der Sohn die Hinterbeine zusammen, ziehen eine starke Holzstange hindurch, die an der Straße gelegen hat und tragen den Esel auf der Schulter nach Hause.

Lehre: 
So weit kann es kommen, wenn man es allen Leuten recht machen will!





Mittwoch, 4. Februar 2015

Der Wolf und das Lamm | Der Vorwand | Fabel von Aesop

aventin.blogspot.com

Ein Wolf kam an einen Bach, um dort zu trinken. Da gewahrte er ein Lamm, das ein Stück unterhalb von ihm seinen Durst löschte. "Warum trübst du mir das Wasser, das ich trinken will?" wollte er wissen. -- "Wie kann ich das Wasser trüben, das von dir zu mir herabfließt?", antwortete das Lamm. -- "Jedenfalls weiß ich", sagte der Wolf, "dass du vor fünf Monden übel von mir geredet hast." -- "Wie sollte das möglich sein?" erwiderte das Lamm. "Damals war ich noch gar nicht geboren." -- "Dann ist es eben dein Vater gewesen", schrie der Wolf und zerriss das Lamm, um es zu verschlingen. 


Lehre:
Für Untaten ist dem Bösewicht jeder Vorwand recht.





Freitag, 30. Januar 2015

Der Bauer und seine Söhne | Einigkeit oder Zwist und Streit | Fabel von Aesop

aventin.blogspot.com

Ein Bauer hatte mehrere Söhne, die in dauerndem Unfrieden miteinander lebten. Vergebens redete er ihnen immer wieder zu, einträchtig zu sein, aber es half nichts.

Schließlich beschloss er, sie durch ein Beispiel zur Einigkeit zu bewegen. Er nahm ein Bündel Stäbe und forderte seine Söhne auf, sie als Ganzes zu zerbrechen. Die Söhne gaben sich alle erdenkliche Mühe, aber es gelang nicht. Da schnürte der Vater das Bündel auf und reichte ihnen die Stäbe einzeln, die sich auf diese Weise mit Leichtigkeit zerbrechen ließen.

"So", sprach der Vater, die Nutzanwendung ziehend, "werdet auch ihr unüberwindlich sein, wenn ihr einig seid; verharrt ihr aber in eurem Zwist untereinander, so werden eure Feinde leicht über jeden Einzelnen von euch Herr werden."





Mittwoch, 9. Mai 2012

Vom Fuchs und vom Hahn | Reden ist Silber | Fabel von Aesop


aventin.blogspot.com

Ein hungriger Fuchs kam einstmals in ein Dorf und fand einen Hahn. Er sprach zu ihm: „Oh mein Herr Hahn, welche schöne Stimme hat dein Herr Vater gehabt! Ich bin zu dir gekommen, weil ich deine Stimme hören wollte. Ich bitte dich darum, dass du mir mit lauter Stimme etwas vorsingst, damit ich hören kann, ob du eine schönere Stimme hast als dein Vater.“

Sofort schwang der Hahn sein Gefieder und fing mit geschlossenen Augen an, auf das Lauteste zu krähen. Sogleich sprang der Fuchs auf, fing ihn und trug ihn in den Wald. Als der Bauer das gewahr wurde, lief er dem Fuchs nach und schrie: „Der Fuchs trägt meinen Hahn fort!“ Als der Hahn das hörte, sprach er zum Fuchs: „Hörst du, Herr Fuchs, was der grobe Bauer ruft? Sprich zu ihm: „Ich trage meinen Hahn und nicht den deinen fort.“

Da lies der Fuchs den Hahn aus dem Maul und sprach: „Ich trage meinen Hahn und nicht den deinen fort.“ Sogleich flog der Hahn auf einen Baum und sprach: „Du lügst, Herr Fuchs, du lügst, ich gehöre dem Bauern und nicht dir.“

Jetzt schlug sich der Fuchs selbst aufs Maul und sprach: „Oh du böses Maul, warum redest du so viel Unnützes? Hättest du jetzt nicht geredet, hätte ich meinen Raub nicht verloren."

Lehre:
Reden ist Silber - Schweigen ist Gold.






LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...