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Freitag, 13. März 2015

Piran • malerische Kleinstadt an der Adria • Slowenien


Piran ist eine schöne Kleinstadt im Südwesten Sloweniens an der Adria gelegen. Mit vielen engen Gassen und dicht aneinander gereihten Häusern, ihrer herrlichen Lage und ihrer graziösen Altstadt mit venezianischer Architektur bietet die Stadt an der Slowenischen Riviera eine malerische Kulisse.   

Erstmalig wird die Stadt im 7. Jahrhundert erwähnt. Das Land Istrien wurde aber bereits im Jahr 177 v. Chr. von den Römern erobert. Nach der Besetzung durch die Franken kam Istrien an die Mark Friaul. 843 wurde die Stadt vom Italienischen Königreich einverleibt und 952 dem Deutschen Kaiserreich, genauer gesagt dem Herzogtum Bayern, zugesprochen. Im Jahre 976 gelangte die Stadt zum Herzogtum Kärnten und wurde anschließend von den Patriarchen von Aquuileia annektiert. Die Großmacht Venedig besetzte sie im Jahre 1283. Die Österreicher hatten das ganze Gebiet in den Jahren 1797 - 1805 inne. Durch das kaiserliche Österreich wurde eine Wohlstandszeit eingeläutet, die durch die Wiederbelebung der Salzproduktion eingeläutet wurde. Durch den "Rapallo-Vertrag" kam das Gebiet  und die Stadt nach dem ersten Weltkrieg wiederum zu Italien. Erst nach dem Volksbefreiungskampf 1941-1945 ging Piran im slowenischen Staat auf.  

Als besonderes Schmuckstück und Zentrum des städtischen Lebens wird der restaurierte Tartiniplatz betrachtet. Er entstand im Jahr 1894, als der damals an dieser Stelle liegende, zu klein gewordene und als Müllkippe verwendete Hafen endgültig zugeschüttet wurde. Mitten auf dem Platz steht das Denkmal für den Komponisten Giuseppe Tartini als überlebensgroße Bronzestatue. Zu den schönsten Gebäuden des Platzes gehören neben dem klassizistischen Rathaus an der Nordseite das rechts davon gelegene rote gotische Patrizierhaus. Das "Venezianerhaus" wurde von einem reichen aus Venedig stammenden und dort verheirateten Kaufmann für seine in Piran lebende Geliebte gebaut.






Montag, 20. Februar 2012

Karneval in Venedig | Commedia dell' arte | Italien

aventin.blogspot.com

Der große Karneval in Venedig ist mit seiner Maskenfreiheit, seinen Tierhatzen, Herkulesspielen und Feuerwerken der bekannteste neben denen von Florenz und Rom. Der Fasching dauert allgemein vom Fest Epiphania (6. Januar) bis zum Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch; in Venedig fängt der Karneval jedoch bereits am Stefanitag (26. Dezember) an. Bis 1796 folgte ihm während der Himmelfahrtsmesse stets ein kleineres Fest. Der Begriff „Carnevale di Venezia“ wurde erstmals 1094 in einem Schriftstück des Dogen Vitale Falier verwendet. 



Ausgehend von den italienischen Fürstenhöfen entwickelten sich seit dem Spätmittelalter immer prunkvollere und aufwändigere Formen des Karnevals. Zu Lebzeiten Casanovas im 18. Jahrhundert erreichte der Karneval seine größte Pracht, zugleich wurden die Sitten immer lockerer. 1797 verlor die Adelsrepublik durch Napoléon Bonaparte ihre Selbstständigkeit und wurde bis 1805 bzw. 1806 an Österreich angegliedert. Die damit verbundenen Verbote und die gesellschaftlichen Veränderungen im 19. Jahrhundert brachten den Karneval in Venedig für fast 200 Jahre zum völligen Erliegen. Erst 1980 fand die alte Tradition ihre Fortsetzung als Touristenattraktion. Seitdem sieht man in den 10 Tagen vor Aschermittwoch auf Venedigs Straßen und Plätzen wieder die klassischen Masken und die historischen Kostüme, allerdings auch immer mehr Phantasiemasken. Zugleich wurden verschiedene traditionelle Veranstaltungen wieder aufgegriffen. So ist zum Beispiel die Theaterform der Commedia dell’arte auf die Bühne zurückgekehrt und wird sowohl im Theatersaal als auch im Freien aufgeführt. (Wikipedia)







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